adagio

 

 

  REVIEWS
                                                                                                            

 

 

Roustem Saitkoulov possesses the soul of an impassioned and tormented poet� His sense of drive is continually scintillating, his phrasing generous and filledwith firy eloquence. He is a real musical personality.

Journal de Gen�ve

 

 

 

 

   
 

"Tastenl�we" und "leidenschaftlicher Dichter" � kaum eine Besprechung von Roustem Saitkoulovs Klavierspiel kommt ohne Hinweis auf die romantische Ader des Musikers aus Russland aus. Die Konzertprogramme des Wahlparisers scheinen da ein Korrektiv zu setzen. Zwar bilden Evergreens der romantischen Klavierliteratur � von Schuberts Wandererfantasie bis zu Rachmaninows 2. Klavierkonzert � in der Tat einen gewichtigen Teil seines Repertoires. Doch sowohl die Wiener Klassik als auch die "neue Sachlichkeit" eines Strawinsky, Prokofjew oder Schostakowitsch werden von Saitkoulov immer wieder dem Publikum zum Verkosten geboten.

Dass dieses Konzept aufgeht, belegen nicht nur ausverkaufte S�le und Siege bei bedeutenden Klavierwettbewerben, sondern auch der Umstand, dass die Firma EMI Classics ihre 1999 entstandene Saitkoulov-Aufnahme im Sp�tjahr 2002 bereits zum zweiten Mal auf den Phonomarkt gebracht hat. Dabei wirkt die Zusammenstellung der Platte auf den ersten Blick recht gewagt: lauter Et�den, 32 St�ck in ihrer Gesamtzahl. "Muskelspiel" pur? Doch wen kann die bescheidene Bezeichnung Et�de (zu Deutsch: �bungsst�ck) t�uschen, wenn als Autoren Komponistengr��en wie beispielsweise Fr�d�ric Chopin auftreten!

Saitkoulov spielt Chopins zw�lf Et�den op. 25 und Skrjabins acht Et�den op. 42 als poetische Erz�hlst�cke, aufmerksam zu ihrer Dramaturgie und mit viel Liebe zu Details. Eine dezent gesetzte Prise Humor bei der Wiedergabe mancher dieser kleinen Meisterwerke verleit seiner Interpretation einen besonderen Charme.

Der Reiz der CD liegt nicht zuletzt auch darin, dass Saitkoulov neben den Klassikern der Gattung die Et�denzyklen von Anton Arensky (op. 41), Igor Strawinsky (op. 7) und Sergei Prokofjew (op. 2) eingespielt und dabei sehr einpr�gsame Interpretationen dieser vergleichsweise wenig bekannten Werke vorgelegt hat. Unter seinen Fingern werden sie nicht nur zu einem Feuerwerk virtuoser Klavierliteratur � das technische K�nnen Saitkoulovs hat sich unter Fachleuten bereits w�hrend seines Studiums am Moskauer Konservatorium und an der M�nchener Musikhochschule (beides bei Elisso Virssaladze) herumgesprochen �, sondern auch zu ergreifenden Bildnissen der Zeit, in denen sich die Jahrhundertwende um 1900 in Russland mit all ihrem Glanz, Rausch und Neuerungsdrang, aber auch mit offener Lyrik und Tragik widerspiegelt.

So wird die k�rzlich erneut aufgelegte EMI-Aufnahme mit Roustem Saitkoulov zu einer gelungenen Mischung aus Virtuosem und Lyrischem, Sachlichem und Romantischem, Bekanntem und Unbekanntem. Ein informationsreiches CD-Begleitheft mit einem lesenswerten Textbeitrag des Pianistenrundet die Vorteile der Platte ab.

IK

The quantity of piano studies published in the nineteenth and twentieth centuries is enormous and, whatever their benefits may be, many are of mainly academic interest. Standard collections, such as Czerny, Hanon and B�rgmuller, are not without musical value, but primarily aimed at developing technical proficiency. The �tudes on this disc certainly contain keyboard gymnastics, but many have emerged from the conservatory onto the concert platform. EMI�s Debut Series is dedicated to young artists on the brink of their professional careers, and Saitkoulov is well equipped to meet the wide range of technical demands made in these short pieces. With the exception of Chopin�s and Scriabin�s, few feature prominently in present-day recitals, and this is a welcome opportunity to hear them.

 

The Arensky group, though attractive, comes closer to the didactic purposes of the Classical piano �tude, than others on this disc. Naturally the Chopin covers far more interesting, and challenging, territory, since the playing demands expressive freedom as well as the technical mastery. Saitkoulov gives a youthful, performance that combines a strong feeling for the poetry as well as the fluent technique that these miniature masterpieces require.

 

Some of the Scriabin studies have merited inclusion in the repertoire of famous pianists and are representative of the later Russian romantic school. Here they are played with a bravura that measures up to their histrionic style. The Prokofiev and Stravinsky sets, both apparently early works, were unknown to me, but were well worth including on this disc. The individual styles of these two composers are already detectable, and provide a clue to one of the directions the piano �tude was taking: the care taken by some composers (Bart�k was one) to provide studies that deal with the specific technical demands of their own music

 

An excellent addition to a worthwhile project by EMI, my only complaint being that the recorded piano sound is somewhat woolly.

 

Roy Brewer

 

 

"Noch mehr beeindruckte das K�nnen des Pianisten Roustem Saitkoulov in Schostakowitschs Konzert op. 35. ... Der musikalische Reichtum des Werks, der witzige Charakter der Ecks�tze, die Romantik des Lento, die Rasanz des Presto - alles kam faszinierend zur Geltung."

Hamburger Abendblatt  

"Im Gegensatz zur ... grotesk-zirkushaften Einspielung von Gawrilow besticht Saitkoulov mit hoher Intensit�t, langen Crescendos, und dem musikalischen "Ausspielen" von Passagen ... wer Skriabins opus 42 noch nicht kennt, sollte sich die CD jedenfalls anh�ren, nicht nur weil man glaubt, es spielen hier 2 Pianisten gleichzeitig, sondern weil die Aufnahme einmal mehr zeigt, wie weit Skriabin seiner Zeit voraus war ... faszinierend..."

Philip G�th

Saitkoulov�s unflappable solidity and technical finish...

Gramophone CD review ->

On apprécie sans doute le remarquable potentiel technique de Roustem Saïtkoulov, mais plus encore la perspective musicale dans laquelle il se situe. (…) Saïtkoulov n’abuse pas de ses facilités et rend justice au sens poétique des textes. Un artiste à suivre, assurément.
                                    Alain Cochard, Diapason

 

…Cette intégrale [des Etudes de Chopin] a conquis et subjuqué. …Vision  pure et unique, maîtrise technique infaillible. L’humilité, dont [le musicien] a fait preuve, favorisant d’abord la ligne mélodique avant l’effet de la virtuosité…Cette intelligence devant la partition est celle des grands du piano. Merci de nous avoir offert le plus grand récital de ces Rencontres Internationales Chopin 2006, qui resteront pour beaucoup, LA rencontre avec le génie Roustem Saïtkoulov.
Le Berry

 

 
 

 

"Tr�umende und philosophierende Seele ... dazu ein Feuerwerk fast be�nstigender Fingerfertigkeit..."

Ingelore Balzer   ->

 

 

"Mit klangvollem Anschlag und perlender Gel�ufigkeit gestaltete Roustem Saitkoulov den Dialog mit dem Orchester sowie die Kadenzen und zahlreichen kadenzartigen �berleitungen. Eine noch vielf�ltigere Ausdruckspalette verlieh er dem folgenden Konzert von Dmitri Schostakowitsch, vom Komponisten konzipiert als "ein Werk des leichten Genres". Die Gesamtwiedergabe faszinierte durch nahtlos spannungsreiche Phrasierung. Lebhafte Temposteigerungen, ausladende dynamische Effekte sowie unerwartete witzige Wendungen entfachten ein wahres Feuerwerk. ... Saitkoulov bedankte sich f�r den gro�en Anteil des langen Beifalls mit einem zauberhaft gespielten Pr�lude von Arensky."

Ingeborg Gehringer

Roustem Saïtkoulov est un pianiste intéressant, qui possède une vraie personnalité. Loin d’être scolastiques, ses Etudes sont d’une grande tenue musicale. Le jeu est souple est beau et les phrasés intelligents. Ce coup d’essai est un coup de maître.

Olivier Bellamy, Le monde de la Musique
 

…Les études d’Arenski et de Scriabine soulignent la tenue et la noblesse d’un jeu d’une intense pudeur. …C’est avec le regard d’un Eusebius envahi d’une profonde mélancolie qu’il explore la Fantaisie de Schumann où il surprend par sa force narrative. Magnifiquement construite et fourmillante de vie, la Sonate de Liszt couronne la soirée. Sans une once de grandiloquence, Saïtkoulov embrase la partition avec concentration du propos et une beauté des timbres qui emportent l’adhésion.

                                    Alain Cochard, Diapason  

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